Wie finde ich den richtigen Coach für mich?

Für viele Medienprofis aus Journalismus, Kommunikation und PR ist es seit langem selbstverständlich, sich in anspruchsvollen Phasen ihres beruflichen oder persönlichen Lebens professionell unterstützen zu lassen. Wenn bisher du noch keinen Coach hattest, überfordert dich möglicherweise die Auswahl: Wer würde zu dir und deinen Bedürfnissen passen? Hier findest du neun Kriterien, die dir beim Vergleich verschiedener Anbieter helfen. Vereinbare gern dein Vorgespräch mit mir, um über deine Wünsche zu sprechen.

1. Wie definiert er sein Angebot?

Die Bezeichnung „Coach“ ist zu einem Modebegriff geworden, den auch Anbieter verwenden, die mit „Trainer“ (Ausbilder) oder „Consultant“ (Berater) besser beschrieben wären. Erfrage deshalb, was der Coach unter seiner Tätigkeit versteht und wie er sich von anderen Angeboten abgrenzt.

2. Wie ist er ausgebildet?

Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt, die Ausbildung nicht staatlich geregelt, auch wenn Bezeichnungen wie „anerkanntes Diplom“ oft den Eindruck erwecken sollen. Erkunde dich nach Ausbildungsort und -dauer (Summe der Trainingsstunden). Tritt er professionell auf?

3. Welche Spezialisierung hat er?

Häufig werben Coaches mit Schlagworten wie Executive Coaching, Team Coaching, Leadership, Organisationsentwicklung oder Change. Lass dir die konkreten inhaltlichen Schwerpunkte des Coaches erklären, mit welchen Klienten er arbeitet und ob er auf eine bestimmte Branche spezialisiert ist.

4. Welche Biografie hat der Coach?

Unter Coaches findest du studierte Psychologen ebenso wie ehemalige oder aktive Fach- oder Führungskräfte aus deiner oder anderen Branchen. Entsprechend variieren Hintergrund und berufliche Erfahrung. Schau dir einmal den Werdegang des Coaches auf seiner Webseite an.

5. Wie angenehm ist dir der Coach?

Während eines Coachings kommen oft Themen zur Sprache, über die man nur mit Vertrauten sprechen möchte. Der Coach sollte deshalb jemand sein, der Sicherheit, Kompetenz und Vertrauen ausstrahlt. Du solltest dich schon im Vorgespräch bei ihm angenehm und gut aufgehoben fühlen.

6. Verstehst du deinen Coach?

Bezeichnungen wie „systemisches Coaching“ oder „Coaching-Modelle“ bestimmter Anbieter sind eigene Konzepte und Marketing-Begriffe, keine wissenschaftlichen Methoden. Ebenso die meisten Tests und Assessment. Lass dir erklären, was dir bisher unbekannt oder unklar ist.

7. Was verspricht dir der Coach?

Coaching bedeutet nicht, dass der Coach für dich entscheidet. Du behältst die Verantwortung. Werde misstrauisch, wenn dir konkrete Ergebnisse (z. B. neuer Job, mehr Umsatz) versprochen werden. Unterscheide klar, was der Coach beeinflussen kann und was weiterhin bei dir liegt.

8. Was erhältst du für dein Geld?

Ein kostenloses oder rabattiertes Vorgespräch ist üblich. Danach rechnen einige Coaches nach Sitzungen ab, andere nach Pauschalen (z. B. für einen Monat mit fester Sitzungszahl). Teilweise sind ein Assessment oder Materialien inklusive. Erfrage die genauen Leistung und Kosten.

9. Würde es praktisch funktionieren?

Ein Coaching läuft meist über drei bis sechs Monate. Du solltest ohne große Mühe in der Lage sein, deine Sitzungen regelmäßig wahrzunehmen. Coaching über Video- oder Audiocall ist eine moderne Alternative, die dich zeitlich und örtlich unabhängiger macht und die du testen könntest.

Reserviere dir hier dein Vorgespräch

Im vertraulichen Vorgespräch (30 Minuten per Video- oder Audiocall) lernen wir uns kennen, sprechen über deine aktuelle Situation und deine Vorstellungen. Ich stelle dir mein Profil als Karriere-Coach für Medienprofis genauer vor und erkläre, wie ein Coaching abläuft. Reserviere dir hier einen Termin, der dir angenehm ist.

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